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Notfunkübung mit dem Notfunkboard DB0GH über WinLink

Ziel ist dieser Übung ist primär die Sammlung von Erfahrung und das Testen von Betriebstechniken bei der Nutzung des Notfunkboards DB0GH im Rahmen einer länger andauernden Notfunkübung.

Es soll aus dem Stand ( also relativ unvorbereitet ) ein Notfunknetz aufgebaut und mehrere Tage betrieben werden.



Kommunikationsweg:


WinLink, möglichst nur über Funk

Die Teilnehmer müssen während der Übung nicht dauern QRV sein. Jeder kann mitmachen so wie er Zeit und Lust hat. Einfach mehrmals pro Tag das WinLink-Postfach abfragen und auf die Nachrichten entspechend reagieren.

Im Fokus steht der Aufbau und die Organisation eines Notfunknetzes das über das WinLink-Netzwerk während der Übung aus dem Stand heraus aufgebaut wird. Damit simulieren wir die Situation die bei einem plötzlichen Eintritt einer Not- und Krisensituation gegeben ist.

Die teilnehmenden Funkamateure müssen nach dem Start der Übung über WinLink sich aktiv Informationen beschaffen bzw. an die Leitstation übermitteln.

Es gibt kein Drehbuch geben. Der Verlauf der Übung wird sich aus der Lage heraus und den Vorgaben der Übungsleitung entwickeln.

Um auch die erste Phase der Übung in der das Notfunknetz „aufgebaut“ wird und die Teilnehmer sich über die aktuelle Lage informieren und sich zusammenfinden möglichst realistisch zu gestalten wird es auch eine „öffentliche“ Teilnehmerliste geben. Für die Leitstation wird das dann eine Herausforderung sein nur aufgrund der Meldungen der Teilnehmer das Netz organisieren.

Im Vorfeld der Übung wird noch eine allgemeine Lagebeschreibung und einige Hinweise zum Ablauf bekanntgegeben:




länger andauernder flächendeckender Stromausfall der Deutschland und weite Teile von Europa betrifft




erreichbar über db0gh@winlink.org













 
Wir unterscheiden zwischen der Übungsleitung und der Leitstation. Alle organisatorischen Fragen zum Ablauf der Übung müssen an die Übungsleitung per Mail ( dl8ma[at]amateurfunk.de ) geschickt werden.

Die Leitstation wird in den nächsten Tagen nicht 24h QRV sein. Es wird immer wieder Zeiträume von mehreren Stunden geben wo auch die Besetzung der Leitstation ein Leben "neben" dem Notfunk hat und andere Dinge erledigt. So wie das sicherlich auch bei einem richtigen Notfall der Fall sein wird.

Diese Seite wird vor und während der Übung als Info-Seite für den Ablauf usw. von der Übungsleitung gepflegt.


Wie steige ich als Notfunker in die Übung ein?

Wir wollen ja bei dieser Übung auch mal ausprobieren ob die Funkamateure ohne grosse Vorbereitung sich an eines im Aufbau befindliches Notfunknetz anschliessen können. Daher wollen wir den Start und den Ablauf der Notfunkübung so realistisch wie möglich gestalten. 

Der Einstieg in die Übung erfolgt also im Grunde so wie bei einer echten Not- und Krisensituation:

Irgendwas passiert. Die Lage entwickelt sich. Wobei Not- und Krisensituationen die für uns Notfunker interessant sind nicht plötzlich vom Himmel fallen sondern sich mehr oder weniger schnell bzw. langsam entwickeln und zuspitzen. Auch ein Stromausfall ist zunächst aus der Sicht der Notfunker noch keine Krisensituation. Das entwickelt sich dann mit der Dauer und dem Ausmaß Schritt für Schritt

Bei der Übung steigen wir dann an dem Punkt ein wo es wahrscheinlich sein wird das wir Notfunker aktiv werden könnten. Primär wird es dann in der ersten Zeit darum gehen uns selbst zu organisieren und ein Notfunknetz aufzubauen. Wenn das dann steht kommt die Phase wo wir das Notfunknetz dann für den Informationsaustausch untereinander und bei Bedarf auch für Dritte wie z.B. Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben nutzen können.

Wir gehen also zum Start der Übung davon aus das wir schon einen längeren flächendeckenden Stromausfall haben. Angesichts dieser Situation werden Funkamateure die sich im Notfunk engagieren sicherlich schon recht früh aktiv:





Das wird fiktiv im Zeitraum vor dem Start der Notfunkübung ( Fr., 18 Uhr ) passieren. Also im Grunde jetzt ;-) 



Unsere Übung startet dann mit einem der nächsten Schritte:

=> Aufbau und Teilnahme an einem überregionalen Notfunknetz auf der Basis von WinLink

Da es mit WinLink nicht möglich ist CQ zu rufen muss man eine andere Möglichkeit des „Treffens“ organisieren. Man benötigt dazu:

=> eine zentrale Anlaufstelle die den Aufbau eines Notfunknetzes auf WinLink-Basis organisiert.

Das Notfunkboard DB0GH, betrieben von einer Leitstation, ist so eine Anlaufstelle über die man so ein Notfunknetz organisieren kann. Die Leitstation wird dort möglichst zeitnah Infos einstellen.

Der Funkamateur muss dann einfach in das Notfunk-Board schauen und prüfen ob es dort aktuelle Infos gibt.

Die Nutzung des Notfunk-Boards entlastet die Leitstation erheblich. Neben direkten Infos die über WinLink-Mails an die Teilnehmer als Mails rausgehen werden allgemeine Infos in das Notfunk-Board eingestellt.

Im Vorfeld muss jeder Funkamateur daher nur folgendes wissen:

=> Mail an db0gh@winlink.org mit dem Betreff "list" senden.

Alles Weitere wird sich dann ergeben und durch die Leitstation vorgegeben werden.


@Teilnehmer:





Jürgen Mayer, DL8MA - Notfunkreferent Distrikt Württemberg (P)




16.11.2018

Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Mayer, DL8MA - Weinstadt-Grossheppach
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